SALVADOR-ALLENDE-PLATZ, JENA


Der Salvador-Allende-Platz wurde als Platzraum und Teil des Stadtteilzentrums mit urbanem Charakter entwickelt und ist der Mittelpunkt zur Verknüpfung von Lobeda Ost und West. Die Verbindung der überregionalen Grünräume Ost und West wird durch Baumreihen und Staudenpflanzungen betont. Des Weiteren wurden neue Sport- und Spielbereiche im westlichen Teil geschaffen. Als weiterer Vorteil ist der barrierefreie Durchgang zwischen Lobeda Ost und West zu erwähnen, der eine Anbindung an den überregionalen Radweg schafft. Um die Platzwirkung zu ermöglichen, werden Raumkanten durch erhöhte Grünflächen, Baumreihen sowie bauliche Raumteiler geschaffen. Den Eingangsbereich an der Erlanger Allee bildet ein quadratisch gepflanzter Hain, der in die freie Platzfläche übergeht. Der Platz wird mit hochwertigen Betonplatten im rechteckigen Großformat gepflastert.

Die Neptunplastik des Künstlers Axel Schulz wurde in dem neuen Wasserbecken aufgestellt. Die Beleuchtung des Platzes erfolgt mit Lichtstelen sowie mit im Wasserbecken eingelassenen linearen LED-Bändern. Die Eingänge des Fußgängertunnels wurden platzartig aufgeweitet, um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Kategorie: Objektplanung

Auftraggeberin: Stadt Jena

 

Zeitraum: 2007 - 2010

Bausumme: 800.000 €

Leistungsphasen: 1 - 9